Der Herkulessaal in der Münchner Residenz, eingeweiht im Jahr 1953, steht als ein Symbol des Wiederaufbaus Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg. Ursprünglich als Thronsaal von Ludwig I. konzipiert, wurde dieser historisch bedeutende Raum nach seiner Zerstörung und folgenden Wiederherstellung als Konzertsaal neu eröffnet. Seine zentrale Lage in der ehemaligen königlichen Palastanlage verankert den Herkulessaal tief in der Geschichte und im kulturellen Gefüge der Stadt. Der Saal verdankt seinen Namen den beeindruckenden Wandteppichen, die die Heldentaten des mythologischen Herkules abbilden.